PFARREI ST. GEORG IN LEIPZIG FEIERT WEIHE DES NEUEN PFARRZENTRUMS

Mit der Kirche verbunden – offen für die Welt

Große Freude bei der Weihe des neues Pfarrzentrums. (Foto: Michael Baudisch)
Große Freude bei der Weihe des neues Pfarrzentrums. (Foto: Michael Baudisch)

23.03.2026

Die Weihe ihres neuen Pfarrzentrums haben am 22. April die Christen der Pfarrei St. Georg in Leipzig-Nord gefeiert. An die Pfarrkirche unmittelbar angeschlossen ist ein neues Gemeindehaus mit großem Saal, Küche, Pfarrbüro und weiteren Räumen entstanden, etwa für die Kinder- und Jugendarbeit, für Gremien-Besprechungen oder als Büroräume der Pfarreimitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Anschluss an eine feierliche Vesper und einen Festakt im neuen Gemeindesaal spendete der Bischof auf einem Rundgang den neuen Räumlichkeiten mit Gebet und Weihwasser den Segen.

Eröffnet wurde der Abend mit der Vesper in der St. Georg-Kirche, die gleichfalls in frischem Farbglanz erstrahlt. “Was lange währt, wird endlich gut” – mit diesen Worten erinnerte Bischof Heinrich Timmerevers an den langwierigen Bauprozess, der sich insgesamt auf eine Phase von zehn Jahren erstreckt hatte. Zugleich weitete er den Blick auf die Historie der Kirche, die 1924 errichtet wurde, Weltwirtschaftskrise, Nationalsozialismus und Sozialismus überstand und sich heute ganz neuen Herausforderungen gegenübersieht. 

Eindrücke der Weihe

Die Leipziger Gemeinde habe das kirchliche Leben in all diesen Jahren hindurchgetragen, und sich immer wieder auf neue Gegebenheiten eingestellt. “Kirche lebt immer inmitten dieser Welt”, sagte Bischof Timmerevers. Es sei dabei wichtig, auch Räume zu schaffen, in denen gemeinsames Beisammensein und Glaube ganz konkret erlebt werden könnten. Das Leipziger Pfarrzentrum sei mit dem neuen Anbau nun im wahrsten Sinne des Wortes "mit der Kirche verbunden. Das hat eine Botschaft", sagte er. Zugleich rief er die Gemeinde dazu auf, ihre Türen weit aufzumachen und einladend in die Gesellschaft hinein zu wirken. “Kirche ist nicht nur für sich selber da", so Bischof Timmerevers. Er ermutigte die Christinnen und Christen, die neu geschaffene Einheit von Kirche mit angebautem Gemeindezentrum als Raum zu nutzen, ”in dem Gottes Wort lebendig werden soll in den Herzen vieler Menschen".

Glückwünsche und Grußworte überbrachten beim Festakt im Gemeindesaal unter anderem Vertreter der evangelischen Nachbargemeinde, des Pfarreirats, des Architekturbüros und des Dekanats. Als Generalsekretär des Bonifatiuswerkes – das den Neubau des Pfarrzentrums mit 125.000 Euro aus dem Bereich Bauhilfe unterstützt hatte – sandte Monsignore Georg Austen ein Grußwort. Darin würdigte er das neue Gemeindezentrum als „Ort der Begegnung und des Austauschs“. Solche Räume seien gerade heute von besonderer Bedeutung, schrieb der Bonifatiuswerk-Generalsekretär, ganz gemäß dem Leitwort des Hilfswerks für den Glauben und die Solidarität: “Zeig draußen, was Du drinnen glaubst.”


(Michael Baudisch, Bistum Dresden-Meißen)

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