Lange schon lief die Planung für die große Feier, nun war es endlich so weit: Das 200-jährige Bestehen der katholischen Gemeinde in Aschersleben im Bistum Magdeburg war wirklich ein schönes Fest, sagten die Gemeindemitglieder.
Der Einstieg in die Feier-Tage wurde mit einem Blick in die Vergangenheit gestartet. Dazu nahm uns Bistumsarchivar Daniel Lorek mit auf eine Zeitreise in die Geschichte und die Entwicklung des Bistums Magdeburg und auch konkret der Ascherslebener Gemeinde und Pfarrei. “Ich wohne also in dem Haus, in dem die ersten katholischen Gottesdienste hier in Aschersleben stattgefunden haben. Wie toll ist das denn”, sagte eine Besucherin. Den Sonntag begannen wir mit einem Dankgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche am Markt. Bischof Dr. Gerhard Feige gab uns sehr persönliche Gedanken und Wünsche mit auf den Weg. Auch Vertreter und Vertreterinnen der Ökumene und von kommunalen Partnern wie der Ascherslebener Kulturanstalt feierten mit uns. Gäste aus der Pastoralregion waren ebenfalls gekommen. Die Gottesdienstbesucher waren allesamt vom Kirchenchor fasziniert, der von Sängern und Sängerinnen aus Quedlinburg unterstützt wurde. Bei verschiedenen Stücken aus der „Missa Festiva“ von Hubert Zaindl war Gänsehaut programmiert.
Das anschließende “Fest der Begegnungen” auf dem Pfarrhof, das vom Bonifatiuswerk mit 1.000 Euro finanziell unterstützt wurde, ließ die Gesichter der Menschen erstrahlen. Der Ascherslebener Carnevals-Club (ACC Union), dessen Geschichte eng mit der katholischen Gemeinde verbunden ist, hatte ein eigenes Programm für diesen Geburtstag vorbereitet. Die Kindergarde tanzte und der Männerchor ließ seine Stimmen mit Freude und Spaß erklingen. Bischof Feige nahm sich auf dem Pfarrhof Zeit für die Menschen, die das ein oder andere Wort mit ihm wechselten – ob im persönlichen Gespräch oder in größerer Runde am Tisch bei Erbsensuppe und Bockwurst.
Den Abschluss des Festes bildete ein Konzert der Band „Black Eye“ in der Heilig-Kreuz-Kirche. Zu dieser Band gehören auch Gemeindemitglieder. So erklangen besinnliche Lieder, wie “Sag mir, wo die Blumen sind“ und ”Loch Lomond“, aber auch Partysongs wie “Country Roads“ und Irish Folk Songs. 2Wir schauen dankbar auf diese Tage. Dankbar als Erstes gegenüber all jenen, die geholfen haben, dass unser Fest so viele Menschen hat strahlen lassen. Mit Dank im Herzen auch allen, die einfach dort mit angepackt haben, wo es gerade nötig war. Wir sagen auch Danke dem Bonifatiuswerk, das uns finanziell unterstützt hat und uns so Möglichkeiten eröffnete, die wir sonst vermutlich nie angepackt hätten”, hieß es aus der Gemeinde. “Wir sind dankbar, dass wir als Gemeinschaft – als Kirche mit den Menschen hier leben und wirken dürfen – im Vertrauen, dass Gott es letztlich ist, der unseren Weg begleitet, unser Leben in seinen Händen hält und dessen Versprechen ‚Ich bin da‘ auch und gerade in diesen Tagen gilt.”
(Martin Pickel, Bistum Magdeburg/BAM)



















