News //

DBW 2026 Nachrichten regulär

50 Jahre Weltkirche: Gemeinsam unterwegs im Glauben

Bonifatiuswerk beim Jubiläum der weltkirchlichen Zusammenarbeit im Erzbistum Köln

Das Team des Diözesan-Bonifatiuswerkes im Erzbistum Köln mit Prälat Dr. Karl Heinz Vogt, Michael Hänsch  und Ursula Sänger-Strüder (v.l.) warb beim Jubiläum der weltkirchlichen Zusammenarbeit im Erzbistum Köln für die Arbeit des Bonifatiuswerkes. Foto: Monsignore Georg Austen

Das Team des Diözesan-Bonifatiuswerkes im Erzbistum Köln mit Prälat Dr. Karl Heinz Vogt, Michael Hänsch und Ursula Sänger-Strüder (v.l.) warb beim Jubiläum der weltkirchlichen Zusammenarbeit im Erzbistum Köln für die Arbeit des Bonifatiuswerkes. Foto: Monsignore Georg Austen

Seit 50 Jahren pflegt das Erzbistum Köln intensive Beziehungen zu Ortskirchen in aller Welt. Dieses Jubiläum der weltkirchlichen Zusammenarbeit wurde am vergangenen Wochenende unter dem Leitwort „Mutig unterwegs“ mit einem vielfältigen Programm gefeiert. Auch das Bonifatiuswerk war bei den Feierlichkeiten vertreten: Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks, sowie Ursula Sänger-Strüder und Michael Hänsch (beide Diözesan-Bonifatiuswerk im Erzbistum Köln) nahmen an den Veranstaltungen in Köln teil. 

Höhepunkt des Jubiläumswochenendes war ein Pontifikalamt im Kölner Dom mit Rainer Maria Kardinal Woelki. Chöre aus Köln und Kenia gestalteten gemeinsam die Messe „JOY“. Beim anschließenden Festakt im Maternushaus kamen Gäste aus Kirche und Gesellschaft sowie Bischöfe aus verschiedenen Partnerländern des Erzbistums zusammen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie weltkirchliche Zusammenarbeit heute und in Zukunft gestaltet werden kann. Kardinal Woelki betonte, dass diese Arbeit von Begegnung, gegenseitiger Unterstützung, gemeinsamem Gebet und dem Lernen voneinander lebe. Weltkirche sei keine Einbahnstraße, sondern ein gemeinsamer Weg, auf dem die verschiedenen Ortskirchen einander bereichern.

Das zeigte sich auch beim „Markt der Weltkirche“ im Maternushaus. Hilfswerke, Schulen und weitere Partner informierten über ihre Arbeit und luden zum Austausch ein. Internationale Begegnungen prägten das gesamte Wochenende. Bereits am Samstag hatten junge Menschen aus verschiedenen Ländern im Projekt „Tomorrow has a Pulse“ gemeinsam eine Theater- und Kunstperformance zu Mut und Hoffnung entwickelt.

Für das Bonifatiuswerk ist der Austausch mit Partnern in der Weltkirche ebenfalls ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Als Hilfswerk für den Glauben und die Solidarität unterstützt es katholisches Leben in der Diaspora und steht dabei im engen Austausch mit Menschen und kirchlichen Partnern über Ländergrenzen hinweg. Das Bonifatiuswerk war mit seinem gelben „BONI-Bike“ vor Ort. Dieser Eyecatcher zog viele Besuchende an. Michael Hänsch: „Immer wieder sagten uns Engagierte aus den verschiedensten Arbeitsfeldern des weltkirchlichen Engagements, dass das Bonifatiuswerk eine gute und wichtige Arbeit macht.“ 

Das Jubiläum in Köln machte deutlich: Weltkirchliche Zusammenarbeit lebt von persönlichen Begegnungen und gegenseitigem Vertrauen. Sie verbindet Ortskirchen über Kontinente hinweg und eröffnet neue Perspektiven auf den gemeinsamen Glauben. Das Leitwort „Mutig unterwegs“ ist dabei zugleich ein Auftrag für die Zukunft: den gemeinsamen Weg weiterzugehen, voneinander zu lernen und Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Das Erzbistum Köln ist seit 50 Jahren in der weltkirchlichen Zusammenarbeit engagiert. Die Diözesanstelle Weltkirche & Dialog pflegt heute Kontakte zu Ortskirchen in mehr als 100 Ländern.

(erzbistum köln/sah)