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Europa-Treffen Paderborner Schüler im Bonifatiuswerk

Das internationale Hilfswerk unterstützt das Netzwerktreffen „Europa im Zeichen des Pfaus“

Paderborner Schülerinnen und Schüler vor dem Bonifatiushaus, mit dem früheren Bürgermeister Michael Dreier (vorn Mitte) neben Dr. Ulrike Kurth vom Westfälischen Forum.

Paderborner Schülerinnen und Schüler vor dem Bonifatiushaus, mit dem früheren Bürgermeister Michael Dreier (vorn Mitte) neben Dr. Ulrike Kurth vom Westfälischen Forum. (Foto: Marcus Thielking)

Erfahrungen im europäischen Ausland sammeln und mit anderen teilen: Im Rahmen des internationalen Netzwerktreffens „Europa im Zeichen des Pfaus“ haben sich rund 30 Jugendliche aus Paderborn an diesem Freitag im Bonifatiuswerk getroffen. Schülerinnen und Schüler der Realschule in der Südstadt und des Goerdeler-Gymnasiums präsentierten ihre Eindrücke aus dem EU-Austauschprogramm “Erasmus+” und tauschten sich aus. Die Veranstaltung war eine Vorbereitung auf das Netzwerktreffen vom 16. bis zum 18. Oktober 2026, wenn aus 16 europäischen Ländern Schülerinnen und Schüler, Studierende und Vertreter aus Bildung und Kultur nach Paderborn kommen und im Rathaus tagen werden. Auf dem Programm stehen dann unter anderem Gespräche mit Erzbischof Udo Markus Bentz sowie mit Martin Hornberger, Geschäftsführer des SC Paderborn 07.

Das Netzwerktreffen „Europa im Zeichen des Pfaus“ wird organisiert vom Westfälischen Forum für Kultur und Bildung e. V. Es steht dieses Jahr unter dem Motto: „Erinnerung, Verantwortung, Solidarität.“ Das katholische Bonifatiuswerk als internationales Hilfswerk für den Glauben und die Solidarität mit seiner Zentrale in Paderborn unterstützt die Veranstaltung. Zu den Initiatoren gehört zudem der frühere Paderborner Bürgermeister Michael Dreier.

Bei den Präsentationen am Freitag bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler auf das Netzwerktreffen im Oktober vor und wählten dafür ihre Themen und Vorträge aus. Zu den vorgestellten Austausch-Ländern gehörten Chile, Ungarn, die Niederlande, Spanien, Italien und Irland. Ziel ist eine internationale Vernetzung und ein grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch für junge Menschen, um die Werte der Europäischen Einheit an die nächste Generation weiterzugeben. Das Westfälische Forum hat in den letzten 30 Jahren 25 internationale Konferenzen unter dem Titel „Europawoche“ durchgeführt. Die „Netzwerktage“ knüpfen an dieses Format an und streben dabei eine engere Kooperation mit Schulen aus Paderborn an.

(THI)