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GIB LAUT

Projekt gibt Schülerinnen und Schülern aus Hamburg eine Stimme

Ca. 800 Schüler und Schülerinnen arbeiten mit professionellen Künstler*innen unter der Gesamtleitung von Ron Zimmering. Foto: Rina Zimmering

Ca. 800 Schüler und Schülerinnen arbeiten mit professionellen Künstler*innen unter der Gesamtleitung von Ron Zimmering. Foto: Rina Zimmering

Mit einer „Roadshow“, die die Stimmen, Ideen und Visionen junger Menschen in Hamburg versammelt, hat das Kulturforum21 von Hamburgs Katholischen Schulen in Kooperation mit der Nordkirche ein umfassendes partizipatives Demokratiebildungs-Projekt mit künstlerischen Mitteln für ca. 800 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen (1. bis 13. Klasse) gestartet. Die Kinder und Jugendlichen aus allen Bezirken Hamburgs arbeiten dabei mit professionellen Künstlerinnen und prominenten Friends (u.a. Fernsehkoch Tim Mälzer, Moderator Yared Dibaba, Kabarettist Alfons, Schauspielerin Franziska Hartmann, Erfolgsautor und Rapper Mashood Khan) unter der Gesamtleitung von Ron Zimmering. Die Idee dahinter: Schülerinnen und Schüler sagen selbst, was ihnen wichtig ist, woran sie glauben, wovor sie Angst haben, was sie hoffen. Und sie tun das mit ihren Mitteln, ihren Medien, ihrer Sprache. Deshalb wurde GIB LAUT nicht von oben herab entwickelt – mit einer fixen Idee, was herauskommen soll. Im Miteinander und im gegenseitigen Zuhören entdecken die Schülerinnen und Schüler, was für sie wichtig ist. Das Bonifatiuswerk unterstützt dieses Projekt in der Glaubenshilfe mit 10.000 Euro.
 

Roadshow


Das Projekt lässt derzeit mit einer Roadshow auf Instagram (giblaut_hamburg) über 500 Hamburger Kinder und Jugendliche zu Wort kommen. Im Laufe des Schuljahres gibt es weitere Workshops, Performances und musikalische Bearbeitungen an den unterschiedlichen Schulstandorten. In den zweitägigen Workshops zur Roadshow gehen Künstlerinnen und Künstler direkt in die Schulen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Frage nach: Was ist deine Message? Was bewegt dich? Wofür möchtest du deine Stimme erheben? In kreativen Formaten entwickeln die Jugendlichen ihre eigene Haltung und probieren aus, sie sichtbar und hörbar zu machen. Am zweiten Tag werden ihre Botschaften vor der Kamera zu kurzen Statements zusammengefasst. So verbindet GIB LAUT persönliche Reflexion mit kreativem Tun und schafft sichtbare Ergebnisse, die Mut, Selbstwirksamkeit und der eigenen Stimme Raum geben.
 

Festival


Zum Abschluss wird GIB LAUT am Donnerstag, 4. Februar 2027, groß, laut und vielstimmig: In den Räumen der Katholischen Akademie Hamburg und im Kleinen Michel entsteht ein Festival als lebendiger Resonanzraum für die Fragen, Ideen und Visionen der Kinder und Jugendlichen aus ganz Hamburg – entwickelt von den Kindern mit Künstler*innen verschiedener Sparten. Die Räume der Akademie werden dabei von 9 – 17 Uhr zur kreativen Spielwiese: In Workshops, interaktiven Installationen und ungewöhnlichen künstlerischen Formaten können die Jugendlichen ihre eigenen Themen erkunden, ihre „Messages“ sichtbar und hörbar machen, miteinander ins Gespräch kommen und Haltung zeigen – vom „Battle of Voices“ über das Message-Board bis zum Screaming-Workshop. Rapper und Erfolgsautor Mashood Khan wird mit einer eigenen Rauminstallation vor Ort in das Gespräch mit den Jugendlichen eintauchen.
 

Musikalische Message

Ein besonderer Höhepunkt ist die Uraufführung einer eigens komponierten musikalischen Messe am Freitag, 5. Februar 2027, 19 Uhr in St. Michaelis. Rund 200 Kinder und Jugendliche bringen gemeinsam mit Profis Musik, Theater, Tanz und Film auf die Bühne und verleihen ihren Fragen und Perspektiven eine kraftvolle Stimme. So wird das Kulturprojekt zu einem sichtbaren Zeichen für Vielfalt, Beteiligung, Kreativität und den Mut junger Menschen.

Mehr Informationen unter: www.giblaut-hamburg.de

(Erzbistum Hamburg/Gib Laut)