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Hoffnung braucht Gesichter: Samuel Koch und Bischof Würtz kommen nach Ingolstadt

Zum Diaspora-Sonntag: Gottesdienst, Begegnung und inspirierende Impulse in St. Pius

Samuel Koch spricht zum Diaspora-Sonntag in St. Pius Ingolstadt. Foto: Hartmut Salzmann

Samuel Koch spricht zum Diaspora-Sonntag in St. Pius Ingolstadt. Foto: Hartmut Salzmann

Unter dem Motto „Glauben bezeugen – Hoffnung teilen“ lädt die Diözese Eichstätt zu einem Abend ein, der Gottesdienst, Austausch und persönliche Geschichten miteinander verbindet. Am Samstag, 14. November, findet in der Kirche St. Pius in Ingolstadt die diözesane Feier zum Diaspora-Sonntag statt. Zu Gast sind der neue Eichstätter Bischof Christian Würtz, der Schauspieler und Autor Samuel Koch sowie die Künstlerin und Musikerin Benita Gollwitzer.

Das Programm beginnt um 17 Uhr mit einem Pontifikalgottesdienst mit Bischof Würtz. Musikalisch gestalten unter anderem die „Piusspatzen“ und der Chor „Hearts of Freedom“ die Feier. Anschließend gibt es Zeit für Begegnung und Brotzeit. Parallel dazu stellen im Kirchenraum verschiedene Gruppen und Initiativen Beispiele gelingenden kirchlichen Lebens vor.

Der zweite Teil des Abends startet um 19.30 Uhr: Samuel Koch, der seit seinem schweren Unfall in der Fernsehshow „Wetten, dass..?“ im Jahr 2010 mit den Folgen der Verletzung lebt, spricht über Erfahrungen, die Mut machen – auch dann, wenn das Leben anders verläuft als geplant. Im anschließenden Gespräch tauschen sich Samuel Koch, Bischof Christian Würtz und Benita Gollwitzer darüber aus, was Menschen heute Hoffnung gibt und wie Glaube im Alltag Kraft schenken kann.

„Gerade in einer Zeit voller Krisen und negativer Nachrichten wollen wir einen Abend gestalten, der Mut macht“, sagt Martin Geistbeck, Pfarrer von St. Pius und diözesaner Verantwortlicher für das Bonifatiuswerk. „Es geht darum, Erfahrungen der Hoffnung zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Die Veranstaltung in der Kirche St. Pius, Richard-Wagner-Straße 26 in Ingolstadt beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Ende ist gegen 21 Uhr vorgesehen.

Seit 60 Jahren macht das Bonifatiuswerk jeden November mit der Diaspora-Aktion auf die Herausforderungen katholischer Christen aufmerksam, die als Minderheit in der Gesellschaft ihren Glauben leben. Höhepunkt der Aktion ist der Diaspora-Sonntag, der alljährlich am dritten Sonntag im November gefeiert wird – in diesem Jahr am 15. November.

(Pressestelle Bistum Eichstätt/pde)