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Island 2026 Bau Projektbezogene Nachrichten

Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht

„Heilig Kreuz“ ist die neunte Gemeinde in dem Inselstaat

Schnee, Sturm und Regen haben die Bauarbeiten auf Island immer wieder erschwert. Am 5. September – gut drei Jahre nach der Grundsteinlegung – wird die neue Kirche in Selfoss eingeweiht. Foto: Ivan Sovic

Schnee, Sturm und Regen haben die Bauarbeiten auf Island immer wieder erschwert. Am 5. September – gut drei Jahre nach der Grundsteinlegung – wird die neue Kirche in Selfoss eingeweiht. Foto: Ivan Sovic

Ein bedeutender Moment für die katholische Kirche in Island rückt näher: Am 5. September wird das neue katholische Gemeindezentrum in Selfoss (Island) eingeweiht. Dort wird die im September 2025 von Bischof David Tencer (Reykjavík) gegründete Gemeinde beheimatet sein. „Heilig Kreuz“ ist die neunte Gemeinde in dem Inselstaat. Möglich wurde der Bau durch die maßgebliche Unterstützung des Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken.

Die katholische Kirche in Island gehört zum Bistum Reykjavík und wächst seit Jahren kontinuierlich, nicht zuletzt durch Zuwanderung. In der 10.000-Einwohner-Stadt Selfoss, die sich dynamisch entwickelt, war der Bedarf an geeigneten Räumen für das Gemeindeleben immer dringlicher geworden. Durch den Neubau wird die pastorale Arbeit in Island auf ein neues Niveau gehoben.

Die feierliche Einweihung wird ein Fest des Dankes und der Freude. Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Kirche in Nordeuropa, Gäste aus dem In- und Ausland sowie Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts werden erwartet, um gemeinsam die Segnung des Hauses zu feiern. Mit dem Gemeindezentrum in Selfoss wächst nicht nur ein Gebäude aus Stein und Beton, sondern ein Ort der Hoffnung, an dem der Glaube gelebt werden kann. Gut 15.000 Menschen sind als Katholikinnen und Katholiken in Island registriert. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt bei etwa 3,8 Prozent.

Die Gesamtkosten für Kirche, Gemeindezentrum und Priesterwohnung werden am Ende mehr als 3,6 Millionen Euro betragen. Dass dieses Projekt realisiert werden kann, ist in hohem Maße der Solidarität der Spenderinnen und Spender zu verdanken. Dank ihres Engagements kann das Bonifatiuswerk das Projekt mit umgerechnet 437.000 Euro fördern. Weitere 563.000 Euro kommen vom ”Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe/Diasporahilfe der Priester“.

(SAH)