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Zur Zukunft kirchlicher Immobilien

Konferenz „churchability“ lädt für 15. Oktober in den Kunstraum Heilig Geist in Essen ein

Die Konferenz „churchability“ findet im Kunstraum Heilig Geist in Essen statt.

Die Konferenz „churchability“ findet im Kunstraum Heilig Geist in Essen statt.

Kirchen prägen Städte und Dörfer. Doch vielerorts wird für die Gotteshäuser eine neue Nutzungsmöglichkeit gesucht. Welche Möglichkeiten es hier gibt, wird am Donnerstag, 15. Oktober 2026, bei der Konferenz „churchability“ in Essen diskutiert. Die Veranstaltung will nach Angaben der Veranstalter Menschen aus Kirche, Politik, Gesellschaft und der Immobilienbranche zusammenbringen, die mithelfen sollen, gesellschaftliche Potenziale kirchlicher Gebäude zu verwirklichen.

Es gehe darum, den Wandel gemeinsam zu gestalten, heißt es in der Programmankündigung. Der Vormittag der Konferenz, die von 10 bis 17 Uhr an einem besonderen Ort, dem Kunstraum Heilig Geist in Essen, stattfindet, steht im Zeichen mehrerer Impulsvorträge mit Themen wie „kirchliche Umnutzung aus baukultureller Perspektive“ und „Wohnbaupotenziale und Sicht der Immobilienwirtschaft auf Kirchen“. Der Kunstraum Heilig Geist am UNESCO-Welterbe Zollverein ist in der ehemaligen Heilig-Geist-Kirche beheimatet, einem herausragenden Bauwerk des Pritzker-Preisträgers Gottfried Böhm. Das Kirchengebäude befindet sich nur wenige Gehminuten vom UNESCO-Welterbe Zollverein, das jährlich Millionen Besucher anzieht.

Am Konferenz-Nachmittag wird ein Marktplatz mit mehreren Informationsständen angeboten, bei dem es unter anderem um „Kirchen als vierte Orte“ gehen soll. Zudem werden Beiträge zu kirchlichen Veränderungsprozessen präsentiert. Im Anschluss sind verschiedene Workshops in zwei Blöcken geplant – von Sakralraumtransformation über kirchliches Coworking bis hin zu Entscheidungsstrukturen in kirchlichen Immobilienprozessen. Am Ende der Konferenz ist eine gemeinsame Ergebnisvorstellung vorgesehen.

Die Konferenz „churchability“ lebe vom Austausch von Erfahrungen, von co-kreativer Gestaltung und nicht zuletzt von der Überzeugung, dass Kirche Wirkung möglich mache, schreiben die Veranstalter. Sie ist als Auftakt eines wiederkehrenden Formats geplant, das die Transformation der kirchlichen Immobilienlandschaft in Deutschland über die kommenden Jahre aktiv begleiten soll. Ziel sei es, einen zentralen Ort des Austauschs zu schaffen, an dem Wissen, Erfahrungen und Impulse rund um die Umnutzung kirchlicher Gebäude gebündelt werden.

Anmeldungen zu der Konferenz sind von sofort an unter www.churchability.de möglich.

(bam)