MUTTER-KIND-EINRICHTUNG & KINDERHEIM

Im "Haus Teresa" finden Kinder und junge Mütter ein Zuhause

Mitarbeiterin Vera Glorius hilft beim Händewaschen im Kleinkindbereich. (Foto: S. Helmers)
Mitarbeiterin Vera Glorius hilft beim Händewaschen im Kleinkindbereich. (Foto: S. Helmers)

Das Haus Teresa in Kirchworbis im Bistum Erfurt nimmt Kinder zwischen null und achtzehn Jahren auf, in deren Familien soziale und erzieherische Probleme auftreten. Außerdem können vier junge oder minderjährige Schwangere und Mütter mit ihren Kindern im Haus bei der Alltagsbewältigung und Versorgung der Kinder unterstützt werden. Neben der Mutter-Kind-Betreuung bietet das Haus Hilfen zur Erziehung, Heimerziehung, Hilfen für junge Volljährige sowie Inobhutname an. Die Einrichtung bietet eine Betreuung über Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr. Da die Küchenzeilen der Gemeinschaftsküchen sehr alt und defekt waren, mussten diese dringend erneuert werden. Die Mütter freuen sich zusammen mit ihren Kindern wieder gemeinschaftlich kochen zu können.

Der Film zum Haus Teresa

Die Kinder und die Mütter dürfen ihren eigenen Lebensweg nehmen. Wir setzen ihnen nichts vor, wir sagen ihnen nicht: Du musst jetzt aber diesen Weg wählen.

Rosalie Stolze,
Leiterin Haus Teresa

Mutter-Kind-Einrichtung und Kinderheim

Die Einrichtung ist Kooperationspartner vom Jugendheim und bietet einen Schutzraum für Kinder und Jugendliche.  Die Reintegrationsprozesse in die Herkunftsfamilie werden von der Einrichtung begleitet; sollten diese scheitern, hilft sie bei der Vermittlung von Pflegeeltern. Das Haus Teresa fördert die persönliche, psychische und physische Entwicklung von Mutter und Kind, insbesondere die Förderung von Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl, wodurch für Mutter wie Kind Perspektiven geschaffen werden. Mutter Michelle emfindet die Gemeinschaft wie eine große Familie, die immer wächst. Der Zusammenhalt wird stärker zwischen den Müttern und alle Kinder sind so wie "Zusatz-kleine-Herzen", die neben einem herspringen.

Eine tolle Gemeinschaft

Öffentliche Mittel reichen nicht aus

Rosalie Stolze leitet fast sechs Jahre das Haus Teresa: "Wir fühlen uns als Teil der Dorfgemeinschaft und wollen dafür natürlich auch unseren Beitrag leisten. Unsere Kinder gehen in die örtlichen Vereine, die Grundschule und den Kindergarten." Diana Rehbein, Geschäftsführerin vom Sozialdienst katholischer Frauen im Eichsfeld, ergänzt: "Im Garten wurde eine überdachte Sitzecke errichtet, sodass man gemeinsam mit den Ortsvereinen Feste feiern kann." Gelbe Sitz- und Tischflächen für die großen, ein kleiner Holzpicknicktisch für die kleinen Gäste. Der Hilfewillen der örtlichen Bevölkerung sei groß: "Wir bekommen regelmäßig Kleiderspenden und Spielsachen. Es wird nicht alles durch öffentliche Mittel finanziert, deswegen sind wir auf diese Spenden angewiesen."

Zuletzt mussten die Küchenzeilen der Gemeinschaftsküchen dringend erneuert werden: Das Bonifatiuswerk hat mit seiner Kinderhilfe die Neuanschaffung finanziert. Diana Rehbein: „Wir sind sehr dankbar, dass wir die beiden Küchen in den Mutter-Kind-Bereichen erneuern konnten. Die waren durch die Jahre sehr abgenutzt und es bestand Unfallgefahr durch Beschädigungen. Jetzt haben wir viel mehr Stau-raum, können Getränke und Reinigungsmittel sicher aufbewahren.“ Für die Zukunft hat sie bereits Pläne: „Aktuell wünschen wir uns, dass wir die Spielfläche im Mutter-Kind-Bereich vergrößern können. Dort haben wir nicht den Platz, allen Bedarfen gerecht zu werden, " sagt Diana Rehbein.

Unterstützen Sie die Kinderhilfe!

IHRE ANSPRECHPARTNERINNEN ZU DEN PROJEKTEN

Haben Sie Fragen, wie Sie einzelne Projekte unterstützen können? Nicole Dürdoth (links) und Katrin Sijbom sind Ihnen gerne behilflich.

Katrin Sijbom

Leitung Fundraising
05251 29 96-33
katrin.sijbom@bonifatiuswerk.de

Nicole Dürdoth

Referentin Kommunikation
05251 29 96-45
nicole.duerdoth@bonifatiuswerk.de