FIRMPROJEKT 2020

Christliche Suchthilfe auf dem Hof der Hoffnung

Das Bonifatiuswerk unterstützt die Fazenda schon seit vielen Jahren, u.a. auch mit einem BONI-Bus. (Foto: Alfred Herrmann)
Das Bonifatiuswerk unterstützt die Fazenda schon seit vielen Jahren, u.a. auch mit einem BONI-Bus. (Foto: Alfred Herrmann)

Beispielhaft für die Projekte unserer Kinderhilfe steht für die Firmung im Jahr 2020 die „Fazenda da Esperança"  wo junge Männer den Weg zurück ins Leben finden. Auf den "Höfen der Hoffnung", wie Fazendas da Esperanςa übersetzt heißen, finden junge Menschen einen Weg aus Sucht und Orientierungslosigkeit. Jugendliche und junge Erwachsene, die mit ihren verschiedenen Lebensbrüchen "vom Kurs abgekommen" sind, erfahren Rückendeckung, neue innere Stärke und Stabilität.
Durch die Corona-Krise war erst einmal alles anders: Die sonntäglichen Hofcafés waren geschlossen, es gab keine öffentlichen Messen mehr, keine Besucher, auch die vielen Freiwilligen konnten nicht kommen. Durch den Wegfall von Besuchergruppen, Festen und Verkaufsständen ist ein wichtiger Teil der Einnahmequellen weggebrochen.

Corona-Krise ist eine echte Herausforderung

Aber die Bewohner der Fazendas da Esperanςa auf dem Gut Neuhof bei Nauen lassen sich nicht unterkriegen und werden kreativ. Gemeinsam beten geht nicht? Oh doch! Und zwar beim Rosenkranz Gebet auf den jeweiligen Balkonen der einzelnen Wohngruppen. Die jungen Erwachsenen haben zudem angefangen Mund-Schutz-Masken zu nähen. Für sich selbst, aber auch für den Verkauf. Außerdem läuft die Vermarktung der Fazenda-Produkte über das Internet langsam an. Es ist schön zu erleben, wie viel Bereitschaft zur Unterstützung da ist! Das gibt Hoffnung.

Was ich auf der Fazenda gesehen habe, hat mich sehr gerührt und daher unterstütze ich dieses Projekt sehr gerne.

Michael Patrick Kelly

Gemeinschaft, Arbeit und Spiritualität

In der Regel leben die jungen Erwachsenen ein Jahr auf der Fazenda, vollkommen abgeschieden, ohne Handy und Internet, kaum Fernsehen und Radio, immer im Rhythmus von Arbeit und Gebet. Sie haben sich bewusst für diesen Weg entschieden und sich persönlich um einen Platz auf der Fazenda beworben. Was hier zählt, ist die Gemeinschaft. 

Mit Werkstatt, Gästehaus und Tierhaltung versuchen die Bewohner der Fazenda ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch trotz einfachem Leben und hohem Arbeitseinsatz bleibt dieses Werk der Hoffnung mitten in der nichtchristlich geprägten Diaspora Ostdeutschlands auf Spenden angewiesen. Staatliche Unterstützung gibt es nicht.

Möchten Sie dieses oder ähnliche Projekte der Kinderhilfe unterstützen, dann spenden Sie jetzt hier.

Unterstützen Sie die Kinderhilfe!

Das Wort leben

Der geregelte Tagesablauf bietet den Bewohnern Halt. Um 6:15 Uhr heißt es aufstehen. Nach dem Frühstück treffen sich alle um 7 Uhr in der Kapelle, der ehemaligen Bäckerei des Gehöfts, bevor es um 8:15 Uhr an die Arbeit geht. Sie beten den Rosenkranz, lesen gemeinsam in der Bibel und einigen sich auf ein Motto für den Tag. Das Bibelwort des Tages wollen die Bewohner bis zum nächsten Morgen bewusst leben sowohl in den Kleinigkeiten des Alltags als auch im Blick auf ihre tieferliegenden Probleme.

Für Sven ist der Rosenkranz eine Zeit der Meditation. Bevor ihn die Alkoholsucht um seine Arbeit brachte und völlig aus der Bahn warf, lebte er in einer Kleinstadt unweit der Fazenda. Nach Monaten der Obdachlosigkeit war er bereit für den christlichen Weg der Fazenda und das, obwohl er wie so viele in dieser Diaspora-Region in Berlin und Brandenburg ohne Religion und Kirche durchs Leben geht.  

 

"Bauernhof der Hoffnung"

Fazenda da Esperança heißt übersetzt übrigens so viel wie Bauernhof der Hoffnung. Und tatsächlich gibt das Projekt auf dem Hof der Hoffnung und eine neue Perspektive. Heute gibt es weltweit über 82 Fazenda-Gemeinschaften in 12 Ländern mit Plätzen für 2.500 junge Menschen.

Impressionen von der Fazenda

PRODUKTE VON DER FAZENDA IM SHOP

Freundschaftsbändchen
Freundschaftsbändchen
CD "Du machst alles neu"
CD "Du machst alles neu"
Schutzengel-Schlüsselanhänger
Schutzengel-Schlüsselanhänger
 Ichthys-Fisch, Schlüsselanhänger
Ichthys-Fisch, Schlüsselanhänger
Pfingsttaube aus Holz an der Kordel
Pfingsttaube aus Holz an der Kordel

IHRE ANSPRECHPARTNERINNEN ZU DEN PROJEKTEN

Haben Sie Fragen, wie Sie einzelne Projekte unterstützen können? Nicole Dürdoth (links) und Katrin Sijbom sind Ihnen gerne behilflich.

Nicole Dürdoth

Referentin Fundraising
05251 29 96-45
nicole.duerdoth@bonifatiuswerk.de

Katrin Sijbom

Referentin Fundraising
05251 29 96-33
katrin.sijbom@bonifatiuswerk.de