Spenden Sie, damit der Glaube in Island weiterleben kann!

Gemeinsam Hoffnung bauen: Für das Karmelkloster Hafnarfjördur

Die Karmelitinnen in Island: Stärken Sie einen Ort des Gebets inmitten der Diaspora. (Foto: Schwester Violette)
Die Karmelitinnen in Island: Stärken Sie einen Ort des Gebets inmitten der Diaspora. (Foto: Schwester Violette)

In Island leben knapp 400.000 Menschen, nur etwas mehr als 15.000 von ihnen sind katholisch. Es gibt acht Pfarreien und siebzehn Priester. In Hafnarfjördur, einer kleinen Küstenstadt, strahlt ein lebendiger Ort des Glaubens, der Stille, des Gebets: ein Karmelitinnenkloster inmitten der Diaspora. Dort leben 13 Ordensschwestern im Glauben und im täglichen Gebet. Sie leben für Gott und beten für die Welt.

Für die Christinnen und Christen in Island ist dieser Ort ein wichtiges Zentrum der Spiritualität. Menschen wenden sich mit ihren ganz persönlichen Anliegen an die Schwestern, mit Bitten um ein Gebet und mit dem Wunsch nach Seelsorge und geistlicher Begleitung. In einem Land mit nur wenigen katholischen Christen ist das Kloster ein sichtbares Zeichen der Hoffnung.

 

Ihre Hilfe zählt - spenden Sie jetzt!

Eine wachsende Gemeinschaft braucht neue Räume

Das Karmelitinnenkloster in Hafnarfjördur wächst. Dank der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender konnte der Neu- und Umbau realisiert werden. Seit dem Spatenstich im August 2025 ist viel passiert. Der Rohbau steht, die Grundrisse sind schon zu erkennen. Nun steht der nächste wichtige Schritt an: der Innenausbau und die notwendige Gestaltung. Denn erst durch die Gestaltung der Räume wird das Kloster zu dem, was es einmal sein soll – ein Ort des Gebets, der Stille und der Gemeinschaft.

“Mit Gottes Segen, der Hilfe des Bonifatiuswerkes und vieler wohlwollender Menschen hoffen wir, dass es Wirklichkeit wird”, sagt Schwester Miriam. Die Gemeinschaft der Karmelitinnen lebt im Herzen Islands, in einem Land mit nur wenigen katholischen Gläubigen. 13 Schwestern tragen diesen Ort des Glaubens. Sie beten täglich für die Menschen im Land und in aller Welt und gestalten unter anderem Kerzen und Schriftstücke für den Lebensunterhalt. Und die Gemeinschaft wächst.

Am 13. Mai 2026, dem Gedenktag der Marienerscheinungen von Fatima, trat die junge Natalia ihr einjähriges Postulat an. Ein ganz besonderer Moment der Freude und der Hoffnung für die Karmelitinnen in Hafnarfjördur. Damit dieses gottgeweihte Leben Bestand hat, brauchen die Schwestern Räume, die das möglich machen: Klosterzellen für Rückzug und Gebet, Gemeinschaftsräume für das klösterliche Miteinander und barrierefreie Bereiche für ältere Schwestern, die weiterhin Teil der Gemeinschaft bleiben möchten, sowie Arbeitsräume für den Lebensunterhalt und die Musik.

Klosterleben hautnah

Karmeliterinnen in Island | Kirche in der Diaspora | Bonifatiuswerk, EWTN | Katholisches Fernsehen weltweit
Karmeliterinnen in Island | Kirche in der Diaspora | Bonifatiuswerk
Klosterleben in Island entdecken, Bonifatiuswerk
Klosterleben in Island entdecken

Mit der Kraft des Glaubens

Der Innenausbau, der nun beginnt, schafft genau diese Voraussetzungen. Die neuen Räume ermöglichen es den Schwestern, ihren Alltag im Rhythmus von Gebet, Arbeit und Kontemplation zu leben. Alles ist ausgerichtet auf Einfachheit und Konzentration auf das Wesentliche. In den alten Räumen ist es oft beengt. „Der Raum für die Klosterbibliothek winzig. Viele Bücher müssen in Zellen und Fluren aufbewahrt werden“, sagt Schwester Miriam. Beim Innenausbau kommt es besonders auf die Barrierefreiheit an. Einige Schwestern sind gesundheitlich eingeschränkt, bleiben aber weiterhin Teil der Gemeinschaft. Die bisherigen Zellen sind zu eng für Rollstühle. Hohe Schwellen im Flur sind eine weitere Hürde. „Für jemanden mit Gehproblemen ist es unmöglich, hier durchzugehen“, sagt Schwester Miriam. Der Ausbau sorgt dafür, dass ältere Schwestern nicht ausgeschlossen werden, sondern im Kloster bleiben und weiterhin am gemeinsamen Leben teilnehmen
können.

So entsteht ein Ort, der nicht nur neu gebaut wird, sondern neue Perspektiven für das Kloster bringt. Ein Ort, an dem die Nähe zu Gott gesucht wird – für die Welt, für die Kirche und für alle, die geistliche Unterstützung suchen. Für Christinnen und Christen in Island ist das Kloster in Hafnarfjördur ein wichtiger Ort der Spiritualität. Menschen wenden sich mit ihren persönlichen Anliegen an die Schwestern, mit Bitten um ein Gebet und dem Wunsch nach Seelsorge und geistlicher Begleitung. In einem Land mit nur wenigen Katholiken ist dieses Kloster ein weithin sichtbares und spürbares Zeichen der Hoffnung. Der Innenausbau ist deshalb kein technischer Abschluss, sondern der entscheidende Schritt für die notwendigen Rahmenbedingungen der Lebensgestaltung und für eine lebendige Zukunft des Klosters.

Warum Ihre Hilfe so wichtig ist und was Ihre Spende bewirkt:

Der Neubau ist dringend notwendig. Die bestehenden Räume im Kloster sind vollständig ausgelastet. Die Gemeinschaft wächst, und mit ihr der Bedarf an Raum für Gebet, Stille und geistliches Leben. Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie Raum für Einkehr, Gebet und geistliche Vertiefung, und ermöglichen barrierefreie Klosterzellen, damit auch ältere oder körperlich beeinträchtigte Mitschwestern in der Gemeinschaft bleiben können. So sichern Sie das geistliche Leben in einem Land, in dem der katholische Glaube eine Ausnahme ist.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende damit dieser Ort des Gebets auch morgen noch bestehen kann!

Bilder einer Hoffnung, die Gestalt annimmt

Karmelitinnen in Hafnarfjördur

Das Karmelkloster in Hafnarfjördur ist Heimat einer jungen, wachsenden Gemeinschaft von derzeit 13 Schwestern. Das Kloster wurde 1939 gegründet und 1984 von polnischen Schwestern neu belebt. Der Neubau schafft sechs zusätzliche Klosterzellen – darunter drei barrierefrei für ältere oder beeinträchtigte Mitschwestern. Auch Kandidatinnen, die sich derzeit in der Berufungsphase befinden, sollen dort künftig Platz finden. Der Neubau wird über einen gläsernen Verbindungsgang mit dem bestehenden Klostertrakt verbunden. 

In den frei werdenden Räumen entstehen Werkstätten. Die Schwestern verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung und dem Verkauf eigener Produkte, wie zum Beispiel dem Bemalen von Kerzen. Island zählt rund 400.000 Einwohner, von denen nur etwa 3,8 Prozent der katholischen Kirche angehören. Das kirchliche Leben vor Ort konzentriert sich auf fünf Gemeinden, die von insgesamt 17 Priestern betreut werden. Die Stadt Hafnarfjördur mit rund 30.000 Einwohnern ist die drittgrößte Stadt des Landes und liegt im Großraum der Hauptstadt Reykjavík.

Ihre Ansprechpartnerin

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen? Wir sind Ihnen gerne behilflich.

Petra Ernst-Gutierrez
Bereichsleiterin Fundraising
05251 29 96-33
petra.ernst-gutierrez@bonifatiuswerk.de