IHRE HILFE FÜR BENACHTEILIGTE JUGENDLICHE

Manege im Don Bosco Zentrum Berlin

Die "Manege" in Berlin-Marzahn: Hilfe rund um die Uhr. (Foto: Alfred Herrmann)
Die "Manege" in Berlin-Marzahn: Hilfe rund um die Uhr. (Foto: Alfred Herrmann)

Die „Manege“ ist eine katholische Einrichtung für junge Menschen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf  mit den Schwerpunkten Jugendsozialarbeit und Jugendhilfe. Träger sind die Ordensgemeinschaften Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel und Salesianer Don Boscos. Die Manege gGmbH bietet seit 2005, im Blick auf die Einmaligkeit und Würde jedes einzelnen Jugendlichen, ganzheitliche Unterstützung in allen Lebenslagen an. Die Jugendlichen stehen am Rand der Gesellschaft und kommen sehr häufig aus schwierigen Familienverhältnissen. Wenige haben einen Schulabschluss.

Die Schicksale unserer jungen Schützlinge sind so vielfältig wie das Leben selbst. Wie wichtig auch das katholische Umfeld und der Blick für jeden dieser Kinder Gottes sind, zeigt Justins* Schicksal.

Schwester Margareta, Geschäftsführerin der Manege
*Name geändert

Chancen eröffnen - Zukunft schaffen - Verlässlich sein für junge Menschen

Justin erkrankte schwer an Leukämie. Kurz vor seinem Tod bat er Schwester Margareta, ihm einen Brief mit auf den Weg zu geben. Da er nicht religiös war, hatte er Angst , dass Gott ihn im Himmel nicht erkennt. Mit dem Brief in der Hand, auf dem stand "Lieber Gott, das ist Justin. Du kennst ihn gut", starb er drei Wochen später. In der "Manege" geht es um den Menschen in seiner Ganzheit, um die Wertschätzung des einzelnen, um eine vorurteilsfreie Offenheit gegenüber der Person.

Beschäftigte und Ordensleute verwirklichen eine familiäre Atmosphäre, nehmen die jungen Menschen mit offenen Armen auf und fragen sich, was jeder einzelnen braucht, um ins Leben zu finden wie es dem christlichen Menschenbild entspricht. 

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Kein Jugendlicher darf verloren gehen

In der "Manege" bekommen die Jugendlichen eine zweite Chance, die Möglichkeit, überhaupt in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Für Begegnungen, Gespräche, seelsorgerische Begleitung, Kriseninterventionund Beratung stehen die Mitarbeiter rund um die Uhr, an sieben Tagen pro Woche, 365 Tage im Jahr zur Verfügung. Mariano übt für die Prüfung als Maler. Am Ende seiner Schullaufbahn, fand er keinen Ausbildungsplatz. Ohne Tagesstruktur, ohne Motivation und ohne Selbstvertrauen hatter er kaum eine Chance, wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Seit er Vollwaise in der "Manege" ist, befindet er sich im Aufwind. 

Schwester Margareta Kühn SSMP kennt alle 300 Jugendlichen beim Namen und hat ein offenes Ohr für ihre Sorgen. Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie für jeden einen individuellen Plan aus. Die Jugendlichen denken oft "klein" von sich. Sie müssen deshalb in ihrer Würde ebenso gestärkt werden, wie in ihrem Verantwortungsbewusstseinfür sich und für andere. Kaum mehr als zehn Prozent der 250.000 Einwohner im Bezirk Marzahn sind getauft. Wer hier Christ ist, lebt seinen Glauben in der Diaspora unter Menschen ohne konfessionelle Bindung. Und dennoch suchen sich viele Jugendliche bewusst die katholische Einrichtung aus.

Impressionen aus der „Manege“

Eine Zukunft für benachteiligte Jugendliche

In der "Manege" geht es um den Menschen in seiner Ganzheit, um die Wertschätzung des einzelnen, um eine vorurteilsfreie Offenheit gegenüber der Person. Beschäftigte und Ordensleute verwirklichen eine familiäre Atmosphäre, nehmen die jungen Menschen mit offenen Armen auf und fragen sich, was jeder einzelne braucht, um ins Leben zu finden, wie es dem christlichen Menschenbild entspricht.

Das Team hilft den Jugendlichen, sich wieder an eine geregelte Tagesstruktur zu gewöhnen, regelmäßig gesund zu essen, im Team zu arbeiten, sich einzuordnen und auf Tätigkeiten zu konzentrieren, die ein Arbeitsplatz von ihnen abverlangt. In der Werkstätten können sie berufspraktische Erfahrungen sammeln.

IHRE ANSPRECHPARTNERIN ZUM PROJEKT

Sie haben Fragen zu diesem Projekt, einer Spende oder wünschen weitere Informationen?
Nicole Dürdoth ist Ihnen gerne behilflich.

Nicole Dürdoth

Referentin Fundraising
05251 29 96-45
nicole.duerdoth@bonifatiuswerk.de