Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Estland

Estland hat keine eigene Diözese und damit keinen eigenen Bischofssitz. Es ist eine Apostolische Administratur - eine verwaltungsmäßige Vorstufe eines Bistums. Die Apostolische Administratur wurde bislang vom Apostolischen Nuntius für das Baltikum mitverwaltet. Amtssitz der Nuntiatur ist Vilnius in Litauen. Mit dem französischen Geistlichen Philippe Jourdan hat Estland erstmals seit 70 Jahren wieder einen eigenen Bischof. 

Unter den mehr als 1,4 Mio. Einwohnern ist die katholische Kirche mit geschätzten 6.000 Katholiken nur eine kleine Minderheit. Sie bilden fünf Diaspora-Gemeinden. Eine "kleine Herde" also, die jedoch Schritt für Schritt wächst. So gab es Ende der 80er Jahre nur in Tallinn einen Priester, der fürs ganze Land zuständig war. Heute sind es 15 Priester, die im Land tätig sind. Sie kommen aus Polen, Tschechien, Frankreich, Spanien und USA. 

Im Folgenden können Sie sich einen Überblick über die einzelnen Projekte verschaffen, die das Bonifatiuswerk in Estland unterstützt! 

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Klicken Sie einfach die roten Marker auf unserer Map an, um mehr über die einzelnen geförderten Projekte zu erfahren! Sortieren können Sie die Ansicht der dargestellten Projekte auch nach der Hilfsart und dem Jahr, in dem die Förderung bewllligt wurde.

Sollten keine Projekte mit den von Ihnen gewählten Kriterien vorliegen, so springt die Kartenanzeige auf die Ansicht der Weltkarte.


Aktuell unterstützte Projekte in Estland im Überblick

ab 2017
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2012-2016
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Auf der Karte dargestellt sind alle geförderten Projekte, für die in den Jahren 2012 bis 2016 Hilfen vom Bonifatiuswerk bewilligt wurden. Sollten Sie Informationen zu weiteren, in den Vorjahren geförderten Projekten wünschen, senden Sie uns bitte eine kurz E-Mail an info@bonifatiuswerk.de. Wir informieren Sie gern!

Bischof Philippe Jourdan

Der Präsident des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken und Bonifatiuswerk-Generalsekretär Msgr. Georg Austen 2011 mit Bischof Philippe Jourdan.
Der Präsident des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken und Bonifatiuswerk-Generalsekretär Msgr. Georg Austen 2011 mit Bischof Philippe Jourdan.

Mit dem französischen Geistlichen Philippe Jourdan hat Estland erstmals seit 70 Jahren wieder einen eigenen Bischof. Jourdan wurde am 10. September 2005 in Tallinn vom Apostolischen Nuntius im Baltikum, Erzbischof Peter S. Zurbriggen, zum Bischof geweiht.

Es ist erst die zweite katholische Bischofsweihe in der estnischen Hauptstadt seit der Reformation, nachdem 1936 der deutsche Märtyrer-Bischof Eduard Profittlich SJ im Dezember zum Bischof geweiht worden ist. Er starb 1942 im sowjetischen Gefängnis. Jourdan, seit 1996 Generalvikar der Apostolischen Administratur Estland, ist am 23. März noch von Papst Johannes Paul II. ernannt worden.

 

Aktuelle Publikationen

Im Mittelpunkt des neuen Bonifatiusblattes steht das Thema der Diaspora-Aktion 2017 "Unsere Identität: Segen sein".

Die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitschrift "boni kids" thematisiert die Adventszeit. Mehr Infos

Und das neue Heft der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ (02/2017) widmet sich dem Thema "Bibelpastoral".

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