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Unterstützung für Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter und Kirche auf den Lofoten

Bonifatiuswerk überreicht Spendenscheck mit Libori-Erlös

Koordinationsfachkraft Odilia Wagener (2.v.r.) nahm jetzt einen auf 2.800 Euro ausgestellt Scheck von Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen (re.), Petra Ernst-Gutierrez (Bereichsleitung Fundraising, li.) und Geschäftsführer Ingo Imenkämper entgegen. Foto: Hartmut Salzmann

Koordinationsfachkraft Odilia Wagener (2.v.r.) nahm jetzt einen auf 2.800 Euro ausgestellt Scheck von Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen (re.), Petra Ernst-Gutierrez (Bereichsleitung Fundraising, li.) und Geschäftsführer Ingo Imenkämper entgegen. Foto: Hartmut Salzmann

Wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist, verändert sich der Alltag einer ganzen Familie auf einen Schlag. Eltern, Geschwister und der junge Patient stehen vor einer Situation, die mit Leid und Belastungen auf vielen Ebenen verbunden ist. Hilfe bietet der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter. Er begleitet betroffene Familien. Diese wichtige Arbeit unterstützt das Bonifatiuswerk nun mit einer Spende. Koordinationsfachkraft Odilia Wagener nahm jetzt einen auf 2.800 Euro ausgestellten Scheck aus den Händen von Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen, Petra Ernst-Gutierrez (Bereichsleitung Fundraising) und Geschäftsführer Ingo Imenkämper entgegen. 

Während des Paderborner Kirchen- und Volksfestes Libori waren Spenden beim Benefizabend in der Marktkirche sowie weiteren Veranstaltungen des Bonifatiuswerkes und unter den Besuchern des Bonifatiushofs gesammelt worden. Die Volksbank Paderborn, die Brauerei Veltins und der Rotary Club Paderborn Stadt + Land unterstützten in besonderer Weise den Benefizabend, sodass sich am Ende ein Gesamterlös von 10.800 Euro ergab. Ein Teil dieser Summe ging nun vereinbarungsgemäß an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Paderborn-Höxter.

Derzeit kümmert sich der Verein um 36 Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher lebensverkürzend erkrankt ist. Ehrenamtliche begleiten die Familien zuhause, schenken Zeit, hören zu und entlasten im Alltag. Laut Koordinationsfachkraft Odilia Wagener werden mit der Spende vor allem Angebote für Geschwister unterstützt. Für kommendes Jahr ist unter anderen ein Geschwister-Wochenende in Planung. 

Monsignore Georg Austen und Ingo Imenkämper dankten den zahlreichen Menschen, die am Benefizabend mitgewirkt haben, sowie den Spendern, dank derer die finanzielle Unterstützung möglich wurde: „Die Spende ist ein Zeichen der Wertschätzung der wertvollen Arbeit des Kinder- und Jugendhospizdienstes.“ Es sei dem Bonifatiuswerk aber auch ein Anliegen, eben diese Arbeit in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. In dem Punkt war der Libori-Benefizabend des Bonifatiuswerkes mit Steffi Neu (WDR2), Stefan Gödde (PRO7/Galileo) und Michael Herberger (Söhne Mannheims) in der Marktkirche Paderborn ein Volltreffer. Dort hatte sich der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst vor gut 600 Besucherinnen und Besuchern präsentieren können. „Mehr Öffentlichkeit durch nur eine Veranstaltung hatten wir noch nie“, sagte Odilia Wagener.

Der restliche Teil der Spendensumme ist für einen Kirchenort weit im Norden bestimmt: 8.000 Euro fließen in die Sanierung einer alten Holzkirche und die pastorale Arbeit auf den nord-norwegischen Lofoten in Norwegen. Der Zahn der Zeit hat hungrig an dem ältesten Gebäude der Inselgruppe genagt. Ohne Sanierung droht die behördlich angeordnete Schließung. Das Bonifatiuswerk unterstützt mit der Spende den Erhalt eines wichtigen Ortes des Glaubens in der norwegischen Diaspora.

(SAH)

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