PRESSEMITTEILUNG VOM 04.04.2022:

„Die Passionsgeschichte ist nicht nur ein Trost, sondern eine große Hoffnung“

Samuel Koch im Interview – Bonifatiuswerk begleitet das RTL-Live-TV-Ereignis „Die Passion“ mit vielfältigem Material – Gebetsanliegen werden in Klöstern in Fürbitten-Gebete aufgenommen

Schauspieler Samuel Koch sieht das Musik-Live-Event „Die Passion“ als etwas ganz Besonderes an. „Alles, was vor 2000 Jahren passiert ist, war das Ungewöhnlichste, was je auf dieser Welt passiert ist und hat auch in der heutigen Zeit nichts an seiner Aktualität verloren“, sagt Koch im Interview mit dem Bonifatiuswerk. Das katholische Hilfswerk begleitet das TV-Ereignis „Die Passion“, das der Fernsehsender RTL am Mittwoch in der Karwoche, 13. April, auf dem Burgplatz in Essen gestaltet und in Szene setzt, mit vielfältigem Material. Zudem bietet das Bonifatiuswerk die Möglichkeit, persönliche Anliegen ins Gebet vor Gott zu tragen.

Die Leidensgeschichte Jesu mit dem Titel „Die Passion“ wird am 13. April ab 20.15 Uhr live im Fernsehen übertragen. Thomas Gottschalk übernimmt den Part des Erzählers, Samuel Koch spielt einen der Jünger. Ergänzt wird das Medienereignis vom Bonifatiuswerk mit Informations- und Impulsmaterialien wie etwa einer kostenfreien Sonderausgabe der Heftreihe „Kirche im Kleinen“ zu den Kar- und Ostertagen. Zudem stellt das katholische Hilfswerk ein 28-seitiges Impulsheft „Die Passion Jesu Christi“ für die pastorale Arbeit in den Gemeinden ebenso kostenfrei zum Download zur Verfügung, mit dem sich die Zuschauer intensiv mit der zentralen Botschaft des Osterfestes auseinandersetzen können. „Die Leidensgeschichte Jesu wird nun in dieser ungewohnten Form erstmals in Deutschland auf die Straße gebracht. Als Bonifatiuswerk nehmen wir das zum Anlass, das TV-Ereignis inhaltlich zu begleiten und geistlich zu vertiefen. Wir möchten für Christinnen und Christen sowie für Sinnsuchende und Andersdenkende, die an dem Medienereignis teilhaben, einen geistlichen Impuls setzen und sie dazu anregen, über das österliche Geheimnis nachzudenken, aber auch dem Inhalt dieser Tage näherzukommen“, sagt Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes.

Zusätzlich zu dem Begleitmaterial unterstützt das Bonifatiuswerk die TV-Ausstrahlung mit einem Gebetsanliegen: Interessierte können von Mittwoch, 13. April, bis Karsamstag, 16. April, 18 Uhr, ihr Gebetsanliegen an die eingerichtete Sonder-E-Mail-Adresse beten@bonifatiuswerk.de senden. Diese werden auf Wunsch anonym an verschiedene Klöster weitergeleitet. So beteiligen sich unter anderem das Zisterzienserkloster in Neuzelle, das Birgitten-Kloster in Bremen und das Gästekloster „Haus Damiano“ in Kiel an dieser Aktion. Die Gebetsanliegen werden im fürbittenden Gebet in den Kar- und Ostertagen vor Gott gebracht. Ebenso wurde in ökumenischer Verbundenheit eine aktuelle Internetplattform zu der Sendung unter www.die-passion-erleben.de erarbeitet.

Im Interview mit dem Bonifatiuswerk spricht Samuel Koch auch über die Bedeutung der Passionsgeschichte, über das Osterfest sowie über das zentrale Glaubensgeheimnis von Tod und Auferstehung in einer säkular geprägten Zeit. Der Schauspieler ist froh, dass „Die Passion“ nach Jahren der Vorbereitung nun endlich aufgeführt wird. Eine Botschaft der Leidensgeschichte Jesu sieht er dabei hochaktuell: Jesus habe den Tod überwunden; dieses Ereignis sei ein Zeichen für Hoffnung und Zuversicht, das die Menschen berühre. „Wir wissen, dass es jemanden gibt, der den Tod, das schlimmste Leid und die schlimmste Folter überwunden hat. Und dass ab diesem Moment der Tod nicht mehr das Mächtigste ist, was uns alle bestimmt, sondern dass es etwas gibt, was darüber hinausweist, dieses Transzendentale.“ Die Passionsgeschichte sei damit „nicht nur ein Trost, sondern eine große Hoffnung“.

„Die Passion“ besteht aus zwei Teilen: Eine Prozession führt durch die Essener Innenstadt. Dabei wird ein großes leuchtendes Kreuz von Freiwilligen zur Hauptbühne getragen. Auf der Hauptbühne führen mehrere Schauspieler die Passionsgeschichte auf. Alexander Klaws spielt Jesus. „Was macht diese Geschichte so groß? Ich glaube, dass Jesus eine Figur ist, die jeder kennt und […] auch liebt“, sagt er. „Die Passion“ gibt es als Show-Ereignis bereits seit 2011 im niederländischen TV unter dem Titel „The Passion“.

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BILDMATERIAL ZUR PRESSEMITTEILUNG

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Porträtbild Samuel Koch (Foto: RTL - Frank W. Hempel)2,87 MBDownload
Porträtfoto Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, vor dem Bonifatiushaus in Paderborn (Foto: Wilfried Hiegemann)1,53 MBDownload

INTERVIEW MIT SAMUEL KOCH

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"Jeder kann ein Nachfolger sein." - Im Interview spricht Samuel Koch über die Bedeutung der Passionsgeschichte und über das Osterfest in einer säkular geprägten Zeit.49,38 KBDownload

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