PRESSEMITTEILUNG VOM 16.12.2021:

Riegelein spendet für die Mattisburg in Halle an der Saale

Einrichtungen für Mütter und Kinder erhalten Unterstützung durch Nikolausaktionen des Bonifatiuswerkes in Kooperation mit Riegelein

Einfach echt gut. Die Nikolausaktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken hat dieses Jahr besonders Familien und ihre Kinder in den Blick genommen.
Mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro setzt das Familienunternehmen Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co.KG ein Zeichen der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. „Wir unterstützen privat und als Familienunternehmen schon seit vielen Jahren soziale Projekte vor Ort als auch auf überregionaler Ebene. Dabei liegt uns die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit sehr am Herzen“, erklärt der Geschäftsführer Peter Riegelein. Die diesjährige Spendensumme kommt der Mattisburg in Halle an der Saale zugute. Die Einrichtung bietet Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren, die sexuellen Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung erfahren haben, Schutz und Sicherheit. Das Team der Mattisburg unterstützt die Kinder auf individuelle Weise und nimmt sich ihren traumatischen Erfahrungen mit therapeutischen und sozialpädagogischen Methoden an.

Mit der Firma Riegelein hat das Bonifatiuswerk dieses Jahr einen fair gehandelten Schokoladen-Nikolaus im neuen Gewand und in neuer Verpackung hervorgebracht. Geblieben ist die gute Tradition, dass das Hilfswerk von jedem verkauften Schokoladen-Nikolaus, einige Zehntausend sind es jährlich, sozial-karitative Projekte im Kinder- und Jugendbereich in der Diaspora unterstützt. 30 Cent pro Nikolaus kommen beispielsweise katholischen Kinderhospizdiensten, sozialen Einrichtungen für Kinder und Bedürftige zugute.

Der Kinderhospiz- und Familienbesuchsdienst in Berlin steht den Familien und ihren schwerkranken Kindern bei, schenkt ihnen Mut und spendet Trost, denn die Diagnose unheilbar krank schockiert, macht Angst und lässt Menschen sprachlos zurück. Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen sind eine wichtige Stütze in diesen herausfordernden Situationen. Finanziert wird der Dienst teilweise durch die Krankenkassen, aber nicht komplett, daher ist er auf zusätzliche Spenden angewiesen. „Wir begleiten trauernde Eltern und Kinder auch ohne staatliche Hilfe. Mit Unterstützung des Bonifatiuswerkes, durch Spenden, können wir diese wertvolle Arbeit leisten“, sagt die Leiterin des Kinderhospiz- und Familienbesuchsdienstes, Beate Danlowski. Durch diese Hilfe ist unter anderem eine Gruppe für Geschwisterkinder entstanden. Mit den Kindern werden Freizeiten und Ausflüge unternommen – und man spricht zusammen über Tod und Sterben."Die Kinder bekommen bei uns eine Möglichkeit, mit ihrer Trauer nicht allein zu sein", betont Danlowski.

Nicht allein sind auch die jungen Mütter und Kinder im Haus Teresa in Kirchworbis in der Nähe von Erfurt. Sie werden von pädagogischen Mitarbeitenden bei der Alltagsbewältigung und Versorgung der Kinder unterstützt. Außerdem finden in der Einrichtung Kinder und Jugendliche einen Ort des Vertrauens. Sie kommen aus Familien, in denen soziale und erzieherische Probleme auftreten. Die Einrichtung wird vom Bonifatiuswerk unterstützt und den Müttern, Kindern und Jugendlichen wird mit der Wunsch-Weihnachtsbaum-Aktion in Kooperation mit dem Südring-Center in Paderborn eine Freude bereitet. Der mit Geschenkwünschen geschmückte Weihnachtsbaum lädt viele Passanten im Einkaufszentrum ein, den jungen Frauen und Kindern im Haus Teresa zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten.

„Da helfen, wo Hilfe gebraucht wird. All diese Einrichtungen und Dienste leisten auf außerordentliche Weise eine wertvolle Arbeit. Sie stehen Menschen bei, die sich in aussichtslosen Situationen befinden. Sie zeigen ihnen, dass sie nicht alleine sind, dass dort jemand ist, der sie auf ihrem Weg begleiten wird – so wie es schon der heilige Nikolaus im christlichen Geist seinerzeit getan hat. Es ist uns ein Herzensanliegen, dieses oftmals ehrenamtliche Engagement zu unterstützen“, erklärt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, mit Blick auf die Förderung der genannten Projekte.

Hintergrund:

Die „Weihnachtsmannfreie Zone“ wurde vor knapp 20 Jahren vom Bonifatiuswerk ins Leben gerufen.  Sie setzt sich dafür ein, den heiligen Nikolaus als Freund der Kinder und Helfer von Menschen in Not wieder ins Bewusstsein zu bringen und seinem Vorbild zu folgen. Zu dieser Initiative gehört die Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Sie will das Anliegen des heiligen Nikolaus ganz konkret in der heutigen Zeit umsetzen und lädt dazu ein, selbst Gutes zu tun. Mit Unterstützung des Bonifatiuswerk konnten dieses Jahr über 60 Orte guter Taten in ganz Deutschland entstehen.

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BILDMATERIAL ZUR PRESSEMITTEILUNG

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Dem Vorbild des heiligen Nikolaus folgen und Gutes tun: Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, mit Geschäftsführer Peter Riegelein Foto: Jana Goldbach0,98 MBDownload
Kinderhospiz- und Familienbesuchsdienstes: Ein starkes Team: die 15-jährige Leonie und ihre Mutter. Foto: Bonifatiuswerk2,32 MBDownload
Beate Danlowski ist die Leiterin des Kinderhospiz- und Familienbesuchsdienstes in Berlin. Foto: Bonifatiuswerk494,44 KBDownload
Haus Teresa: Kinder und Jugendliche helfen mit, den Garten der Einrichtung kreativ zu gestalten. Foto: S. Helmers12,20 MBDownload
Haus Teresa: Die Schlafzimmer können von den Kindern individuell eingerichtet werden. Foto: S. Helmers855,63 KBDownload
Haus Teresa: Eine Mitarbeiterin hilft beim Händewaschen im Kleinkindbereich. Foto: S. Helmers12,86 MBDownload
Haus Teresa: Fenster werden für die Adventszeit festlich geschmückt Foto: S. Helmers1,77 MBDownload
Haus Teresa: Michelle ist ihren Weg gegangen und hat ihre Jugendamtmitarbeiterin um Unterstützung gebeten, damit es ihrer kleinen Tochter gut gehen kann. Foto: S. Helmers1,27 MBDownload

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