GLAUBEN LEBEN - GEFLÜCHTETEN HELFEN

Die Not ist jetzt da - jetzt muss geholfen werden

© candy1812/stock.adobe.com
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Das Unfassbare ist geschehen: Mitten in Europa herrscht nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine Krieg. Seitdem sterben jeden Tag unschuldige Zivilisten, darunter Kinder. Gleichzeitig ist eine riesige Geflüchtetenbewegung entstanden. Viele Menschen sehen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Darunter viele Frauen und Kinder, deren Ehemänner, Väter, Söhne und Brüder zurückbleiben. Eine Situation, die niemanden unberührt lässt. Das gilt auch in Lettland. Auch hier werden Geflüchtete aufgenommen, versorgt und unterstützt. Ein ungeheurer Kraftakt, der nur gemeinschaftlich bewältigt werden kann. Unsere lettischen Partner sind Teil dieser Gemeinschaft. So auch das Martinshaus  in Liepaja, welches sich auf die Aufnahme von Geflüchteten vorbereitet.

Auch die lettische Caritas engagiert sich für Geflüchtete

Die zentrale Flüchtlingsaufnahme in Mucenieki durch 21 Sozialarbeiter und -mentoren unterstützt. Zur Hilfskoordination stimmt sich die Caritas mit über 50 weiteren Hilfsorganisationen und dem Innenministerium ab. Inese Švekle, Leiterin von Caritas Lettland,berichtet: „Auch viele Gemeindemitglieder melden sich bei uns und möchten gerne mithelfen. Diese Hilfe muss ebenfalls koordiniert werden".

Hilfe für Ukraine-Geflüchtete!

Einsatz der Dominikanerinnen in Riga

Besonders viele Geflüchtete kommen in Riga an. Dort engagieren sich die Dominikanerinnen von Bethanien für sie. Mit dem BONI-Bus werden dringend benötigte Hilfsgüter in die Ukraine gebracht und Menschen nach Riga geholt. Sr. Hannah Rita erzählt uns: „Heute haben wir bei uns die ersten Ukrainerinnen aufgenommen. Darunter auch eine Frau, die im Urlaub war, als der Krieg ausbrach und jetzt nicht mehr zurück kann, wohl wissend, dass ihre beiden erwachsenen Söhne nun zu Hause kämpfen.“ Die Dominikanerinnen in Riga kümmern sich, bestärkt durch ihren Glauben, mit Herz und Seele um die ukrainischen Geflüchteten. Sie organisieren Transporte mit dem BONI-Bus und versorgen die Geflüchteten mit Unterkunft, Kleidung und Essen. Leider mangelt es jedoch an vielem. Ganz konkret werden beispielsweise Matratzen sowie eine neue Waschmaschine benötigt. Außerdem gab es durch einen Wassereinbruch weiteren finanziellen Aufwand.

Bitte unterstützen Sie Sr. Hannah Rita und ihre Ordensschwestern, damit sie die Geflüchteten bestmöglich versorgen können!Ihre Spende wird dringend für Fahrten zur Grenze, Matratzen für Schlafgelegenheiten und Basispakete zur Starthilfe benötigt!

Unermüdlicher Einsatz und christliche Nächstenliebe

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen?
Katrin Sijbom ist Ihnen gerne behilflich.

Katrin Sijbom

Leitung Fundraising
05251 29 96-33
katrin.sijbom@bonifatiuswerk.de