Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.

Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

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Suppenküche Alimaus: Leib und Seele tanken auf

Helfen auch Sie Menschen in sozialer Armut!

An 365 Tagen im Jahr stehen die Türen der Suppenküche Bedürftigen
An 365 Tagen im Jahr stehen die Türen der Suppenküche Bedürftigen offen. Zum Mittagessen kommen zwischen 400 und 500 bedürftige Menschen.

Mittellosigkeit und Tristes in Hamburg: Kaum vorstellbar, dennoch eine Wirklichkeit, vor der wir nicht die Augen verschließen dürfen. In der norddeutschen Diaspora leben viele Menschen in größter Armut. Eine Anlaufstelle für die Bedürftigen ist das katholische Sozialprojekt „Alimaus“.

Angefangen hat alles 1992 mit dem Verteilen von Kuchen und Tee am Hamburger Hauptbahnhof. Der eigens gegründete Hilfsverein St. Ansgar erwarb wenig später einen Zirkuswagen, in dem in friedlicher Atmosphäre die ersten Suppen verteilt wurden. Die Gründerin gab dem Wagen den liebevollen Namen Alimaus – im Gedenken an ihre sozial engagierte und früh verstorbene Tochter Alexandra. Seit 1999 ist die Alimaus in einem roten finnischen Blockhaus beheimatet.

Doch der Platz reicht schon lange nicht mehr aus. Beide Flügel des Hauses mussten verlängert und der Küchenbereich erweitert werden. Die Anzahl der Bedürftigen nimmt stetig zu.

Die frühere Ordensschwester Sarah Elbeshaus weiß: Besonders die Fußpflege ist für Obdachlose wichtig.
Die frühere Ordensschwester Sarah Elbeshaus weiß: Besonders die Fußpflege ist für Obdachlose wichtig.

Die Alimaus bietet nicht nur die tägliche warme Mahlzeit. Hier erhalten die Bedürftigen nach Bedarf auch Kleidung. Darüber hinaus befindet sich in der Nähe das Büro des Diakons, das neben einer psychologischen Betreuung auch die Vermittlung von Therapie- oder Schlafplätzen übernimmt.

Ein weiteres Angebot: medizinische Betreuung. Bei allen kleineren Problemen kann eine Krankenschwester helfen. Für schwerwiegende Erkrankungen gibt es an drei Tagen der Woche ehrenamtliche Ärzte in der Beratungsstelle. Auch ein Fußpflegedienst wird angeboten. „Unsere Brüder und Schwestern auf der Straße kommen selten von den Füßen und wenig aus den Schuhen“, weiß die frühere Ordensschwester Sarah Elbeshaus. Ein Dankeschön an alle Spender liegt ihr besonders am Herzen.

„Ohne diese Unterstützung könnten wir die Arbeit nicht schaffen. Vielen Dank an alle.“

Eine der rund 200 ehrenamtlichen Helferinnen ist Elke Meier. Seit mittlerweile 16 Jahren arbeitet sie in der Kleiderkammer der Alimaus.
Eine der rund 200 ehrenamtlichen Helferinnen ist Elke Meier. Seit mittlerweile 16 Jahren arbeitet sie in der Kleiderkammer der Alimaus.

Beim gemeinsamen Mittagessen kommt man ins Gespräch; es werden auch mal tröstende oder ermutigende Worte gesprochen, denn diese An 365 Tagen im Jahr stehen die Türen der Suppenküche Bedürftigen offen. Einige von ihnen sind tägliche Besucher. Zum Mittagessen kommen zwischen 400 und 500 bedürftige Menschen. Menschen sehnen sich besonders nach Zuwendung und menschlicher Wärme. Ein Blick in die Runde macht deutlich: Hier werden sie so angenommen wie sie sind, niemand wird alleine gelassen.

An der Wand hängt ein großes Kreuz. Vor jedem Essen wird gemeinsam das Vaterunser gebetet. Auch diejenigen, die der Kirche nicht sehr nahe stehen, erheben sich zum Gebet. Mitten auf dem Hamburger Kiez ist das Engagement der katholischen Kirche wertvoll und nicht mehr wegzudenken.

Ohne das große Engagement vieler Ehrenamtlicher wäre die Arbeit gar nicht leistbar. Eine der rund 200 Helferinnen ist Elke Meier. „Die Not der Menschen, die zu uns kommen, ist sehr groß“, weiß Meier. Ihr Engagement beschreibt sie in nur wenigen Worten: “

„Das Lächeln der Menschen ist der größte Lohn.

Alimaus: Handeln im Geiste christlicher Nächstenliebe

Reger Austausch: Msgr. Georg Austen (rechts) zu Gast in der Alimaus mit den Verantwortlichen Herbert Wolf und Christiane Hartkopf.
Reger Austausch: Msgr. Georg Austen (rechts) zu Gast in der Alimaus mit den Verantwortlichen Herbert Wolf und Christiane Hartkopf.

Das Sozialprojekt „Alimaus“ öffnet seit mittlerweile 26 Jahren in Hamburg Altona die Türen für mittellose und bedürftige Menschen. Hier bekommen sie warmes Essen, Kleider, medizinische Betreuung und erleben Gemeinschaft.

Tag für Tag warten rund 500 Menschen vor der Tür der Alimaus. Einige bekommen Hartz IV oder die kleine Rente reicht nicht zum Überleben. Viele teilen ein noch schwerwiegenderes Schicksal: Sie sind arbeits- und obdachlos und die Straße ist ihr Zuhause. Die warme Mahlzeit am Mittag ist für viele das Einzige, das sie am Tag zu sich nehmen.

Viele kommen schon seit Jahren. Die Alimaus ist für sie der einzige Ort, an dem sie Leib und Seele auftanken können; denn dort kümmert man sich nicht nur um die materielle Not, auch die seelische Not wird ernst genommen: ein gemeinsames Gebet, ein offenes Ohr, ein herzliches Lächeln: Die Mitarbeiter ermutigen und geben den Bedürftigen das Gefühl: Du bist nicht allein.

Ihre Spende für mittel- und obdachlose Menschen in der Diaspora


Wofür Ihre Spende besonders gebraucht wird:

Eine warme Mahlzeit für ca. 15 Bedürftige 40€ / Tag

Utensilien für die Gesundheitsstation 65€ / Monat

Heizkosten für die Räume der Alimaus 250€ / Monat

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Spendenkonto

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken
Bank für Kirche und Caritas Paderborn
Stichwort "Alimaus"
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Im Sinne unserer Förderer verwenden wir die Spenden für vergleichbare Projekte, wenn das dargestellte Projekt ausreichend finanziert ist.

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Katrin Sijbom
Tel.: 05251 29 96-33
E-Mail: katrin.sijbom@bonifatiuswerk.de

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