RELIGIÖSE KINDERWOCHEN: EIN PASTORALES MODELL MIT ZUKUNFT?

Wissenschaftliche Studie belegt: RKW sind wichtige Orte für Kontakt zu Glauben und Kirche

Jährlich nehmen circa 13.000 Kinder mit ihren Leitungsteams in den Sommer- und Herbstferien an den Religiösen Kinderwochen (RKW) in der mittel- und ostdeutschen Diaspora teil. Die RKW gehören sozusagen zur „DNA“ gelebten Glaubens in Ostdeutschland: In unzähligen Pfarreien ist diese Form der Kinderkatechese bereits seit dem Jahr 1961 Teil der festen Tradition.

Doch sind die RKW auch unter den gegenwärtigen Veränderungen von Kirche und Gesellschaft nach wie vor ein pastorales Modell mit Zukunft?

Eine vom Bonifatiuswerk in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie liefert die Antwort: 98 Prozent der befragten Personen beschreiben das Konzept der RKW als zeitgemäß. Die RKW seien für Kinder und Jugendliche nicht nur wichtige Orte, um mit Religion und Kirche in Kontakt zu kommen, sondern auch unerlässlich für die Gemeinschaft- und Glaubensbildung sowie für die Glaubensweitergabe in der Diaspora. Die Studie wirft jedoch auch dringliche Fragen für die Zukunft der RKW auf.

FACHTAG "Quo Vadis RKW"

Vorgestellt wurden die Ergebnisse während eines digitalen Fachtages am 8. Februar, an dem eine 50-köpfige international besetzte Expertenrunde diskutierte, wie die RKW hinsichtlich aktueller gesellschaftlicher und religiöser Veränderungen weiterentwickelt werden sollen. Der Fachtag war der Startschuss für einen nachfolgenden Prozess, der in den kommenden Monaten weitergeführt wird.

Ende 2021 werden alle Ergebnisse, Handlungsempfehlungen und konkrete jugendpastorale Ansätze für die Zukunft in einem Buch veröffentlicht.

ZUR pressemitteilung

Zusammenfassung zentraler Ergebnisse der Evaluation der Religiösen Kinderwochen aus Sicht des Bonifatiuswerkes:

Ergebnisse RKW-Evaluation: Download (PDF)

Ende des Jahres 2021 werden alle Ergebnisse, Handlungsempfehlungen und konkrete jugendpastorale Ansätze für die Zukunft in einem Buch veröffentlicht.
 

Hier finden Sie die Grußworte, wissenschaftlichen Beiträge und Interviews zum Fachtag:

Einführung und Grußwort Monsignore Austen

Grußwort Bischof Dr. Gerhard Feige

Schlusswort Monsignore Austen

DOMRADIO.DE-Interview mit Msgr. Austen zur Studie